Veranstaltungen 2016

Liberaler Frühschoppen am 16.10.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von links Wolfgang Höptner (Fraktionsvorsitzender FDP Budenheim), Manfred Eimer (stellvertr. Vorsitzender FDP Budenheim), Sarah Röder (stellvertr. Vorsitzende FDP Budenheim), Friedrich Sartorius (Geschäftsführer FDP Kreisverband Mainz), David Dietz (Vorsitzender FDP Kreisverband Mainz), Ralph Rainer Steffens (Vorsitzender FDP Budenheim)

 

 

Am Sonntag, den 16.10.16, lud die FDP Budenheim zum liberalen Frühschoppen in die Gute Quelle 2 ein. Ehrengast David Dietz berichtete über seine Arbeit und Konzepte als FDP-Kreisvorsitzender und Direktkandidat für die Bundestagswahl 2017 der Stadt Mainz.

 

Seine Schwerpunktthemen sind Infrastruktur und „Oma und enkelfitte Zukunftssysteme“. Neben seiner erfolgreichen Kampagne zur Straßensanierung, dem „Schlagloch der Woche“, setzt er sich  für verschiedene Brücken-Projekte in und um Mainz ein. So unterstützt er den Budenheimer Gemeindeverband bei dem Bau einer zweiten Brücke über die Bahngleise, die eine notwendige Verbindung zum dortigen Industrie- und Wohngebiet sicherstellen soll.

 

FDP Mütterfahrt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr hatte die FDP Budenheim wieder die Mütter und Helfer zu einem Ausflug eingeladen.

Die Beteiligung war groß, das Wetter spielte an diesem Tag mit, und so ging es mit dem Bus in Richtung Bingen, wo bereits Wolfgang Höptner, Fraktionsvorsitzender der FDP Budenheim, mit seinen Assistenten einen kleinen Sektempfang vorbereitet hatte.

Im Schatten des Museums am Rheinufer genoß man das eine oder andere Gläschen, führte nette Gespräche, konnte im Museum selbst alles über das Leben und Wirken der Hildegard von Bingen erfahren, oder sich einfach von der  wunderschönen Gegend rund um das Binger Rheinufer inspirieren lassen. Danach ging es weiter zum Rochusberg.

Im Hildegardis-Forum begrüßte der FDP-Vorsitzende Ralph Rainer Steffens die Anwesenden und stimmte auf einen schönen Nachmittag ein. Die Damen und wenige Herren erwartete ein Essen der etwas anderen Art, natürlich sehr gesund und ganz auf den Spuren der Hildegard von Bingen, mit Gewürzen aus dem eigenen Kräutergarten und selbstgebackenem Brot.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach mussten die Damen ein kleines Preisrätsel lösen und die „Glücksfee“ Birgitta Kuhn zog drei glückliche Gewinnerinnen, denen Wolfgang Höptner allzu gerne auch einen Preis und Blumen überreichte.

Er bedankte sich zum Abschluss bei Allen für ihre Teilnahme, natürlich auch bei Ella und Manfred Eimer, Ingrid Geyer und Peter Engel, die ihn wieder bei der Planung und Durchführung der Veranstaltung unterstützt hatten.

 

Beide FDP-Vorsitzenden versprachen auf dem Heimweg, auch im nächsten Jahr eine solche Veranstaltung wieder einzuplanen.

Neuer Vorstand gewählt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Vorsitzender Ralph Rainer Steffens (mi.) und die stellvertretenden Vorsitzenden Sarah Röder und Manfred Eimer

 

Bei der diesjährigen Mitglieder-Hauptversammlung der FDP Budenheim am 2.6.2016 in der Pizzeria Lorenzo wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dabei gab es bei einzelnen Funktionen personelle Veränderungen.

Ralph Rainer Steffens wurde als 1. Vorsitzender einstimmig bestätigt. Neue stellvertretende Vorsitzende sind Sarah Röder und Manfred Eimer. Schatzmeister bleibt Dr. Franz-Ferdinand Kuhn, Schriftführerin Ingrid Geyer. Als Beisitzer ergänzen Gertrud Blohmer, Klaus Göhring, Wolfgang Höptner, Gudila Kissel, Helmut Krollmann und Heiner Kaiser den Gesamtvorstand. Zu Revisoren wurden Heike Buchmeier und Raimund Kettemer bestimmt.

Damit ist die FDP auch für die kommenden zwei Jahre sehr gut aufgestellt und wird sich vor allem auch den klassischen Themen Wirtschaft, Finanzen und Infrastruktur widmen. Dabei gilt die Hauptaufmerksamkeit der 2. Brücke in Budenheim, die innerhalb der allernächsten Jahre realisiert werden muß, um die Anbindung unseres jenseits der Bahn liegenden Ortsteiles für die Bürgerinnen und Bürger, den Einsatz der Feuerwehr, die Existenz der Gewerbebetriebe sicher zu stellen, zuvörderst wenn die bestehende Brücke saniert wird.

FDP aktiv in Sachen Brücke

 

   In Budenheim stellt die K 49 die Verbindung zwischen dem nördlich der Bahnlinie gelegenen Industriegebiet und den übrigen Teilen der Gemeinde dar. Diese Verbindung ist nicht nur für die Logistik der im Industriegebiet ansässigen Firmen (An- und Abtransport von Rohstoffen und Produkten, Arbeitsweg der Beschäftigten) von elementarer Bedeutung. Auch die nördlich der Bahnlinie angesiedelte Feuerwehr ist zur Sicherstellung ihrer Einsatzbereitschaft auf die K 49 angewiesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuralgischer Abschnitt der K 49 ist die Brücke über die Bahnlinie. Schon seit längerer Zeit stellt sich die Frage, wie lange diese Brücke ihre Funktion noch uneingeschränkt erfüllen kann. Im August letzten Jahres führte der LMB (Landesbetrieb Mobilität) Untersuchungen zum Zustand der Brücke durch.

 In der nächsten Sitzung des Kreistages Mainz-Bingen hätte die FDP-Fraktion gerne die folgenden Fragen beantwortet:.

 

1. Mit welchen Methoden wurde der Zustand der Brücke vom LMB im August 2015 untersucht? Beschränkte sich diese Untersuchung lediglich auf eine Sichtprüfung – oder wurden auch Bohrkerne zur Prüfung auf Betonkorrosion z. B. durch Chlorid aus der Verwendung von Streusalz entnommen?

2. Zu welchem Ergebnis hinsichtlich des Erhaltungszustandes der Brücke kam der LMB bei den angesprochenen Untersuchungen?

3. Liegen der Kreisverwaltung weitere Untersuchungsergebnisse über den Erhaltungszustand der Brücke vor? Falls ja – wie sind deren Ergebnisse?

4. Wie beurteilt die Kreisverwaltung aktuell den Erhaltungszustand der Brücke und deren Sanierungsbedarf?

5. Wie (Methoden) und wann soll eine Sanierung der Brücke erfolgen?

6. Welche Kosten und welchen Zeitrahmen veranschlagt die Kreisverwaltung für die Sanierung der Brücke?

7. Welche Pläne hat die Kreisverwaltung für die Verkehrsführung während der Sanierungsarbeiten?

8. Wie gedenkt die Kreisverwaltung Betroffene wie die Chemische Fabrik Budenheim oder die Feuerwehr in die Planung der Sanierungsarbeiten einzubinden, um deren Betriebsabläufe nicht über Gebühr zu beeinträchtigen?

 

Vielleicht kommt ja durch die Initiative der FDP endlich Bewegung in eine Sache, die nicht zur „unendlichen Geschichte“ werden darf.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen

 

Die FDP Budenheim dankt Ihren Wählerinnen und Wählern für Ihre Unterstützung. In Budenheim entfielen 6,7 % der Stimmen auf die FDP. Der FDP Wahlkreiskandidatin Helga Lerch sprachen sogar 7,6 % ihr Vertrauen aus (Stand 13.3.).

Der Landesvorsitzende Dr. Volker Wissing kündigte bereits an, dass die FDP mit dem Vertrauensvorschuss verantwortungsbewußt umgehen und zu ihren Überzeugungen stehen wird.

FDP Landesvorsitzender Dr. Volker Wissing in Budenheim

 

Über 70 Besucher hatten sich am 25.2. im Bürgerhaus eingefunden, um sich vom Spitzenkandidaten und Landesvorsitzenden der FDP aus allererster Hand über die aktuellen Positionen der FDP zu informieren. Unter den Gästen FDP Bezirksvorsitzender Rheinhessen-Vorderpfalz Franz Ringhoffer, Wahlkreiskandidatin und Kreistagsfraktionsvorsitzende Helga Lerch, die FDP-Vorsitzenden aus Heidesheim und Wackernheim Schwarz und Bauer, die Kandidatin der FDP als Verbandsbürgermeisterin Heidesheim-Wackernheim Hannelore Schmelzer und viele andere.

 

Der Vorsitzende der FDP Budenheim Ralph Rainer Steffens bat in seiner Begrüßung Dr. Wissing und eine ggf. künftige Landtagsfraktion sich intensiv für die Realisierung der 2. Brücke über die Bahn in Budenheim einzusetzen. Er erinnerte an die existentielle Bedeutung dieser Brücke für Budenheim, insbesondere für die Unternehmen und Gewerbetreibenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von links: Karl-Otto Armbrüster, FDP-Bezirksvorsitzender Rheinhessen-Vorderpfalz Franz Ringhoffer, Heiner Kaiser, FDP Wahlkreiskandidatin Helga Lerch, Gertrud Blohmer, FDP-Landesvorsitzender Dr. Volker Wissing, Inge Buchmeier, Vorsitzender FDP Budenheim Ralph Rainer Steffens

 

Im Rahmen des Abends konnte die stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreises Mainz-Bingen Helga Lerch hochverdiente Mitglieder der Budenheimer FDP ehren. Karl-Otto Armbrüster gehört seit 25 Jahren der FDP an. Von 1999 – 2004 gehörte er dem Gemeinderat als Mitglied an. 40 Jahre ist Gertrud Blohmer Mitglied der FDP. Sie war in vielen Funktionen für die FDP Budenheim aktiv, unter anderem als Verbandsvorsitzende und als 2. Beigeordnete von 2009 bis 2014. Heiner Kaiser und Inge Buchmeier sind bereits seit 70 Jahren Mitglied der FDP.

 

In einer sehr klaren und engagierten Rede stellte Dr. Wissing anschließend in 8 Punkten seinen Plan für Rheinland-Pfalz vor.

Punkt 1: Wohlstand mit Zukunft. Neue Ideen schaffen neuen Wohlstand. Wissing will neuen Technologien eine Chance geben, damit daraus sichere Arbeitsplätze für junge Menschen entstehen können. Rheinland-Pfalz soll der Innovationsstandort Nr. 1 in Deutschland werden. Denn Rheinland-Pfalz kann mehr. Er will die vielen Funklöcher schließen und Rheinland-Pfalz zu dem Land mit der besten digitalen Infrastruktur in Deutschland machen.

Punkt 2: Beste Bildung für unsere Kinder. Rheinland-Pfalz soll Musterland in Sachen Bildung werden. Denn mit weniger dürfen wir uns für unsere Kinder nicht zufrieden geben. Dazu benötigen wir in der frühkindlichen Bildung endlich herausragende Förderung statt nur Aufbewahrung. Und das kostenfrei. Denn Bildung ist Bürgerrecht. Berufliche und akademische Bildung müssen den gleichen Respekt genießen: Ein Meister ist so viel wert wie ein Master. Rheinland-Pfalz soll besser ausgestattete Hochschulen haben, an denen eifrig geforscht und gelehrt wird.

Punkt 3: Infrastruktur für ein modernes Land. Die Menschen in Rheinland-Pfalz sind fleißig und flexibel. Viele pendeln beruflich jeden Tag. Ein solches Land braucht moderne Straßen statt Schlaglöcher und gesperrte Brücken. Viele Betriebe in Rheinland-Pfalz machen in „High Tech“. Damit sie das auch in Zukunft können, braucht unser Land moderne Netze für die Datenkommunikation statt digitale Schotterpisten. Die Bürgerinnen und Bürger in ganz Rheinland-Pfalz müssen Zugang zu modernem Internet mit hoher Datengeschwindigkeit bekommen.

Punkt 4: Handlungsfähiger Rechtsstaat. Der Rechtsstaat muss stärker sein als das Verbrechen. Dafür benötigen wir nicht immer mehr symbolische Vorschriften und Gesetze, sondern vor allem genug Personal bei Polizei und Justiz. Wissing will dort mehr Stellen schaffen, damit gleiches Recht für alle zeitnah und konsequent durchgesetzt werden kann. 1,7 Millionen Überstunden bei der Polizei sind zu viel. Er will mehr Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte einstellen, damit die Sicherheitslücken im Land geschlossen werden.

Punkt 5: Solide Haushaltspolitik. Der Landeshaushalt ist marode. Wissing will ihn sanieren, indem mehr investiert und zugleich unnötige Ausgaben rigoros gestrichen werden. So ersparen wir uns unnötige Zinszahlungen für überflüssige Kredite und hinterlassen unseren Kindern eine gute Zukunft statt hoher Schuldenberge.  Unsere Städte und Gemeinden sind finanziell ausgeblutet und können ihren Bürgern kaum noch mehr bieten als das bloße Pflichtprogramm. Wissing will einen fairen Kommunalen Finanzausgleich schaffen, damit es den Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz so gut geht wie in vielen anderen Bundesländern.

Punkt 6: Energiepolitik mit Köpfchen. Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dabei gilt: Energie darf kein Luxusgut werden, das sich nur noch wenige leisten können. Die Stromversorgung muss nachhaltig, aber auch sicher und bezahlbar sein. Wissing will dafür sorgen, dass nicht mehr bloß Subventionen verteilt werden, die alle anderen bezahlen müssen und alle Bürger und Betriebe sichere und bezahlbare Energie haben.

Punkt 7: Moderne Landwirtschaft. Ohne eine gesunde Landwirtschaft hat Rheinland-Pfalz keine glückliche Zukunft. Landwirtschaft verbindet Tradition mit High Tech. Wissing weiß, dass Landwirtschaft eine Brücke in die Zukunft ist. Aber nur wenn die Betriebe auf Dauer wettbewerbsfähig sind, können sie am Markt bestehen. Wissing will sie beim stetigen Wandel unterstützen statt sie mit immer neuen Auflagen zu gängeln. Seien wir stolz auf unsere Landwirtschaft und zeigen sie auch endlich in Zukunft wieder auf den großen Agrarmessen in Deutschland.

Punkt 8: Die Flüchtlingskrise besser managen. Wer mit seiner Familie vor Folter, Verfolgung oder Bomben flüchtet, dem schulden wir Schutz. Das gebieten Mitgefühl und Menschlichkeit. Aber niemanden ist geholfen, wenn wir dabei den Kopf ausschalten. Die Flüchtlingskrise muss mit klarem Konzept besser gemanagt werden. Für Wissing heißt das: Wer unseren Schutz sucht, erhält ihn vorübergehend, bis in der alten Heimat wieder stabile Verhältnisse herrschen. Wer dauerhaft bei uns bleiben will, muss klare Kriterien etwa in Bezug auf Sprache und Bildungsgrad erfüllen. Wer sein Gastrecht missbraucht, muss zügig abgeschoben werden.

In der Folge führte Dr. Wissing noch viele persönliche Gespräche, bis man am späten Abend auseinander ging. Für die Organisation, Champagnerempfang und das vorzügliche Buffet sorgte Wolfgang Höptner mit seinem Team.

Heiner Kaiser 70 Jahre Mitglied der FDP

 

Im Mittelpunkt des Besuches von Dr. Volker Wissing in Budenheim am 25.2. stand die Ehrung von Heiner Kaiser, der seit 70 Jahren der FDP angehört.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von links: Franz Ringhoffer (FDP-Bezirksvorsitzender Rheinhessen-Vorderpfalz), Heiner Kaiser, Helga Lerch (stellvertr. Vorsitzende FDP Kreis Mainz-Bingen), Dr. Volker Wissing (FDP-Landesvorsitzender RLP)

 

Als nach dem 2. Weltkrieg neue demokratische Strukturen aufgebaut wurden, waren es zunächst die „Alten“, die Verantwortung übernahmen und die bereits 1945 die Liberale Demokratische Partei LDP gründeten. Beseelt von dem Wunsch nach Freiheit gehörte Heiner Kaiser zu den jungen Männern und Frauen, die sehr früh zur LDP stießen. Seit November 1945 engagierte er sich in der LDP und  trat am 15.1.1946 offiziell als Mitglied in die LDP ein.

Sogleich wurde er zum Geschäftsführer der Bezirke Marburg-Stadt, Marburg-Land, Ziegenhain und Biedenkopf berufen. In diese Aufbruchszeit fielen auch die ersten kommunalen Wahlen. Noch heute erinnert sich Kaiser mit Freude an das großartige Ergebnis von 40,4 %, mit dem die LDP ins Marburger Rathaus einzog.

Aus seiner Funktion heraus erlebte er persönlich auch die spannenden Gespräche in Rothenburg o.T. mit Theodor Heuss, die schließlich im Herbst 1946 zur Gründung der FDP führten.

Hier gründete Heiner Kaiser mit anderen Mitstreitern am 26.4.1947 in der FDP den Beirat der Deutschen Jungdemokraten, dessen erster Generalsekretär er wurde. Eine weitere Operation wegen seiner Kriegsbeschädigung führte jedoch 1948 zur langjährigen Unterbrechung seiner politischen Aktivitäten. Der Beruf als Personalleiter in mehreren Unternehmen, zuletzt bei den Feinmechanischen Werken in Budenheim und die Familie spielten die Hauptrolle in seinem Leben.

 

1980 widmete er sich auf Initiative Helmut Buchmeiers – des damaligen und unvergessenen Kreisvoritzenden aus Budenheim - wieder der politischen und sozialen Arbeit. Er fungierte als Geschäftsführer des FDP Kreises Mainz-Bingen von 1980 bis 1992. In der Gemeinde Budenheim ist er immer noch als Mitglied und zuvor stellvertretender Vorsitzender des Behindertenbeirats aktiv. Für seine Verdienste wurde er mit dem „Budenheimer Relief“ geehrt. Im VdK-Ortsverband Budenheim war Heiner Kaiser Vorsitzender von 1984 bis 2003 und seitdem Ehrenvorsitzender. Für sein Engagement wurde er hier mit der Goldenen Verdienstnadel des Bundesverbandes VdK ausgezeichnet. Zusätzlich war von 1984 bis 1996 auch als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Mainz tätig.

Trotz seines Alters von mittlerweile 92 Jahren ist Heiner Kaiser immer noch mit Leib und Seele Freier Demokrat, verfolgt die aktuelle Politik und beteiligt sich an der politischen Arbeit. Zum aktuellen Programm meint er: „die FDP ist auf dem richtigen Weg. Was Dr. Wissing sagt, hat Hand und Fuß“.

Wir wünschen Heiner Kaiser Gesundheit und weiter anhaltende Tatkraft.

Mehr als nur Hering …

 

   Das „Heringsessen“ der Budenheimer FDP ist eine liebgewordene Tradition, die Jahr für Jahr ihr Stammpublikum hat. Doch in diesem Jahr war alles ein wenig anders. Natürlich konnten sich die Gäste im „Goldenen Ritter“ wieder an einer ordentlichen Portion Hering in einer fein abgestimmten Sahnesauce erfreuen. Und natürlich war auch wieder das Stammpublikum da. Aber FDP-Vorsitzender Ralph Steffens konnte bei seiner Begrüßung den Blick über eine ungewohnt große Gästeschar schweifen lassen – „die Hütte war richtig voll“. Und ihm war klar: die Leute waren nicht nur wegen des guten Essens gekommen – sie wollten auch etwas darüber erfahren, mit welchen Themen die Liberalen die Wähler am 13. März für sich gewinnen wollen. Und das erfuhren sie aus dem Mund von Helga Lerch, der FDP-Direktkandidatin im Wahlkreis 30 und mit Listenplatz 2 aussichtsreiche Anwärterin auf einen Sitz im rheinland-pfälzischen Landtag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Helga Lerch spricht beim Heringsessen der FDP Budenheim

 

 

 Erwartungsgemäß begann Helga Lerch, erfahrene Lehrerin und Schulleiterin am Gymnasium Nackenheim, mit der Bildungspolitik als einem der Schwerpunkte ihrer Partei. Vehement trat sie allen Bestrebungen entgegen, die auf eine Art Einheitsschule für alle Kinder hinauslaufen. Jedes Kind sei anders und müsse entsprechend seinen Neigungen und Fähigkeiten gefordert und gefördert werden. Ungewöhnlich offen beklagte sie die negativen Auswirkungen der Kulturhoheit der Länder, die dazu geführt hätten, dass bei einem Wohnortwechsel der Eltern in ein anderes Bundesland die Kinder zum Beispiel im Hinblick auf die zweite Fremdsprache eine völlig veränderte Schullandschaft vorfinden. Eine Lanze brach die Kandidatin für die „Realschule plus“, deren Wertschätzung weit hinter ihrer Bedeutung als Wegbereiterin für die berufliche Bildung hinterher hinke. Eine Lanze brach sie aber auch für ein Umdenken in der frühkindlichen Erziehung. Eine Kita werde von vielen als eine Einrichtung gesehen, in der die Kleinen „abgegeben“ werden, um nach der Devise „sicher, sauber, satt“ betreut zu werden. Dabei würden aber gerade in dieser Altersstufe die Weichen für die spätere geistige Entwicklung eines Kindes gestellt. Erzieherinnen und Erziehern komme dabei eine zentrale Bedeutung zu, der sowohl in deren Ausbildung als auch Bezahlung Rechnung getragen werden müsse.

Den Einwand aus dem Publikum, dass dies aber alles Geld koste, griff die Referentin umgehend auf. Für die FDP habe Bildung eine so hohe Priorität, dass dafür die im Landeshaushalt verfügbaren Mittel umgeschichtet werden müssten. Dies alleine werde sicher nicht reichen. Deshalb müsse man in Rheinland-Pfalz wieder zu einer Politik zurückfinden, die für die Wirtschaft Rahmenbedingungen schaffe, unter denen sie ihr Potenzial optimal zur Entfaltung bringen kann. Besonders in der Infrastrukturpolitik habe das Land Instrumente, die in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt worden seien. Der marode Zustand von Brücken und Landesstraßen spreche eine mehr als deutliche Sprache. Und das Debakel um die Schiersteiner Brücke feiere ja in diesen Tagen gerade erst seinen „ersten Geburtstag“. Heftiges Nicken im Saal, in dem viele direkt oder indirekt betroffen waren.

Heftiges Nicken auch, als Helga Lerch ihr Unverständnis für die mehrjährige Abstinenz des Landes Rheinland-Pfalz bei der „Grünen Woche“ in Berlin zum Ausdruck brachte. Die Begründung der Landesregierung, man müsse sparen, ließ sie nicht gelten. „Da hätte die Landesregierung an ganz anderen Stellen sparen können, um nur das Beispiel Nürburgring zu nennen …“ legte sie den Finger in eine offene Wunde. Doch sie machte an dieser Stelle auch noch einmal klar, dass es ihr und ihrer Partei nicht darum gehe, auf den Fehlern der rot-grünen Landesregierung „herum zu reiten“ – die Freien Demokraten wollten den Wählerinnen und Wählern vielmehr am 13. März eine Alternative bieten, wie man es besser machen kann.

Mit dem Gefühl, von der Kandidatin Helga Lerch und der FDP eine solche – personelle und inhaltliche – Alternative geboten zu bekommen, ging es dann in den „gemütlichen Teil“ des Abends über, der noch intensiv zu Einzelgesprächen genutzt wurde. Und wenn dabei mehr als einmal der Satz „Wir schaffen das!“ fiel, dann war damit der Wiedereinzug der Freien Demokraten in den Landtag von Rheinland-Pfalz gemeint. Und für die Gäste war damit das angenehme Gefühl verbunden, dann mit Helga Lerch eine Abgeordnete „aus der Region für die Region“ zu haben. Da schmeckten die Heringe gleich nochmal so gut.

Inge Buchmeier – 70 Jahre Mitglied in der FDP

 

Seit 70 Jahren ist Inge Buchmeier aktives Mitglied der FDP. Im Rahmen des Neujahresempfangs der FDP Mainz-Bingen am 10.1.2016 in Nackenheim wurde sie gebührend geehrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von links: FDP Bundesvorsitzender Christian Lindner, Inge Buchmeier, Daniela Schmitt und der Landesvoristzende RLP Dr. Volker Wissing

 

Christian Lindner (Bundesvorsitzender der FDP), Dr. Volker Wissing (Landesvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz) und Daniela Schmitt (stellvertr. Vorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz) gratulierten Inge Buchmeier sehr herzlich zu Ihrem Jubiläum und dankten ihr für Ihre politische Arbeit für die Freie Demokratische Partei.

Inge Buchmeier wurde vor 70 Jahren im Alter von 17 Jahren von den freiheitlichen und demokratischen Zielen der liberalen Partei erfasst und trat während ihrer Lehrerausbildung im Kreis Schwerin am 1.5.1946 in die Liberal-Demokratische Partei LDP ein. Schon 1946 bis 1947 war sie politisch in der beratenden Versammlung des Landkreises Schwerin/Mecklenburg tätig und von 1948 bis 1950 Mitglied des Kreisvorstandes der LDP Schwerin.

1952 kam Inge Buchmeier nach Rheinland-Pfalz und war 20 Jahre lang vorrangig für ihre Familie mit den 4 Kindern da. Für Politik blieb aber dennoch Zeit. 1960 gründete sie mit anderen Parteifreunden den FDP Gemeindeverband Budenheim und ist bis heute aktives Mitglied. Auch im Kreis, Bezirks- und Landesverband gehört Inge Buchmeier seit Jahrzehnten zu den Mitgliedern, die sich aktiv und bei den Jüngeren auch beratend einbringt. In die Kommunalpolitik ist sie 1977 wieder eingestiegen und war mit einer kleinen Unterbrechung bis 1994 Ratsmitglied und sodann 10 Jahre Beigeordnete in Budenheim. Den Gemeindeverband leitete sie von 1984 bis 1993. Ab 1991 war sie 2 Jahre stellvertretende Kreisvorsitzende sowie eine knappe Legislaturperiode Mitglied im Kreistag Mainz-Bingen. Seit 2003 ist sie Ehrenvorsitzende der FDP Budenheim.

Engagiert ist Inge Buchmeier aber nicht nur in der Politik, sondern auch in vielen Vereinen. Die Volkshochschule in Budenheim leitete sie 17 Jahre. 12 Jahre war sie Mitglied im Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde Budenheim, 1968 Gründungsmitglied der Deutsch-Französischen Gesellschaft und Partnerschaft mit Eaubonne, 1990 Gründungsmitglied der Partnerschaft mit der Gemeinde Isola della Scala. Inge Buchmeier ist Mitglied in 4 Fördervereinen und 8 Vereinen in Budenheim. Für Ihre umfassenden Verdienste wurde Inge Buchmeier am 12. Februar 2003 vom Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande verliehen.